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KI-gestützte Marketing-Automation im B2B-Marketing

Wie IT-Unternehmen mit KI-gestützter Marketing-Automation Workflows skalieren, ohne die Kontrolle zu verlieren

KI-gestützte Marketing-Automation verändert, wie IT-Unternehmen ihren Marketing- und Sales-Funnel aufbauen. Während klassische Marketing-Automatisierung starre Regeln abarbeitet, verbindet KI-gestützte Marketing-Automation automatisierte Prozesse – E-Mail-Sequenzen, Lead Scoring, CRM-Übergaben – mit KI-Modellen, die Verhalten analysieren und Inhalte dynamisch anpassen.

Das Ergebnis: IT-Unternehmen führen Interessenten durch komplexe Buying-Cycles, ohne dass jeder Schritt manuell gesteuert werden muss – und ohne Relevanz zu verlieren.

Was ist KI-gestützte Marketing-Automation?

KI-gestützte Marketing-Automation bezeichnet den Einsatz von KI-Modellen innerhalb automatisierter Marketing-Workflows, um Verhalten zu analysieren, Inhalte dynamisch anzupassen und Entscheidungen in Echtzeit zu treffen – ohne manuelle Steuerung jedes einzelnen Schritts.

KI-gestützte Marketing-Automation – Management Summary

  • KI-gestützte Marketing-Automation geht weit über E-Mail-Workflows hinaus – sie macht den gesamten Funnel intelligenter.

  • KI-gestützte Marketing-Automation geht weit über E-Mail-Workflows hinaus – sie macht den gesamten Funnel intelligenter.

  • Die fünf wirksamsten Automatisierungs-Workflows für B2B-IT-Unternehmen liegen in Lead Nurturing, Predictive Lead Scoring, Content-Personalisierung, CRM-Übergabe und Performance-Monitoring.

  • Die größte Fehlerquelle ist nicht das falsche Tool – es sind fragmentierte Daten und eine fehlende Strategie.

  • Erste messbare Ergebnisse (MQL-Qualität, Pipeline-Geschwindigkeit) sind nach 3 bis 6 Monaten erreichbar.

  • Der entscheidende Unterschied: Automatisierung mit KI-Schicht vs. Automatisierung ohne KI – erstere lernt, letztere wiederholt.

summ-it - Marketingstrategie und B2B-Marketing für IT- und Software-Unternehmen

Warum klassische Marketing-Automation für IT-Unternehmen nicht mehr ausreicht

Viele IT-Unternehmen haben Marketing-Automation bereits eingeführt. HubSpot, Marketo oder Salesforce Marketing Cloud sind in den Marketing Technology Stacks verankert. Trotzdem bleiben die Resultate häufig hinter den Erwartungen zurück.

KI-gestützte Marketing-Automation im B2B-Marketing mit summ-it - IT-Marketing und B2B-Marketing für IT- und Software-Unternehmen

Der Grund ist strukturell: Klassische Automation folgt festen Regeln. Wenn jemand ein Whitepaper herunterlädt, bekommt er drei Tage später E-Mail A, dann E-Mail B, dann E-Mail C. Das System weiß nicht, ob der Lead ein ernsthafter Evaluator oder ein Wettbewerber ist. Es weiß nicht, ob die Person bereits in einem Gespräch mit dem Vertrieb ist. Und es passt die Botschaft nicht an, wenn das Interesse abflaut.

Was den Unterschied macht, ist KI-gestützte Marketing-Automation. Sie analysiert Signale – Seitenbesuche, Öffnungsraten, Interaktionsmuster, CRM-Daten – und trifft Entscheidungen in Echtzeit: Welchen Inhalt bekommt dieser Lead jetzt? Ist er bereit für den Vertrieb? Welcher Kanal hat die höchste Konversionswahrscheinlichkeit?

Das ist kein Upgrade. Das ist ein anderes Betriebsmodell.

summ-it - Marketingstrategie und B2B-Marketing für IT- und Software-Unternehmen

Die 5 wichtigsten Workflows für KI-gestützte Marketing-Automation in IT-Unternehmen

Intelligentes Lead Nurturing: Vom generischen Funnel zur verhaltensbasierten Customer Journey

Klassisches Lead Nurturing sendet Inhalte nach Zeitplan. Was KI-gestützte Marketing-Automation hier verändert: Inhalte werden nach Verhalten ausgesteuert, nicht nach Ablaufplan.

Der Unterschied in der Praxis: Ein IT-Entscheider, der die Preisseite Ihrer Website dreimal besucht hat, befindet sich in einer anderen Kaufphase als jemand, der denselben Blog-Artikel zweimal gelesen hat. Beide sind in Ihrem System als „Lead“ markiert – aber sie brauchen komplett unterschiedliche Inhalte.

KI-Modelle erkennen diese Muster und triggern automatisch die passende nächste Aktion: eine Einladung zur Live-Demo, ein ROI-Kalkulator, eine Case Study aus der relevanten Branche. Das Ergebnis: Leads, die schneller durch den Funnel bewegt werden, weil jeder Touch Point relevant ist.

Praktische Umsetzung: Definieren Sie zunächst drei bis fünf Kaufsignale, die in Ihrem spezifischen Sales-Cycle Bedeutung haben (z. B. Besuch der „How-To“ Seite, Download eines technischen Datenblatts, Rückkehr nach 14 Tagen). Diese Signale bilden die Grundlage für Ihre KI-gesteuerten Trigger.

Predictive Lead Scoring: Welche Leads wirklich Pipeline-ready sind

Predictive Lead Scoring ist einer der wenigen Bereiche, in denen KI einen unmittelbaren ROI liefert – weil er direkt auf die Vertriebseffizienz einzahlt.

Das Prinzip: Ein KI-Modell analysiert historische Daten aus Ihrem CRM (welche Leads wurden zu Kunden? Was hatten sie gemeinsam?) und lernt daraus, welche Eigenschaften und Verhaltensweisen auf hohe Abschlusswahrscheinlichkeit hinweisen. Neue Leads werden automatisch bewertet – und nur die relevantesten werden an den Vertrieb übergeben.

Für IT-Unternehmen mit langen Sales-Cycles (6 bis 18 Monate) ist das besonders wertvoll. Wenn Ihr Vertrieb sich auf die 20 % der Leads konzentriert, die 80 % der Pipeline-Qualität ausmachen, verändert sich nicht nur die Effizienz – es verändert sich die gesamte Vertriebskultur.

Was das konkret bedeutet: Keine langen Diskussionen zwischen Marketing und Sales mehr über Lead-Qualität. Das Modell liefert eine objektive, datenbasierte Bewertung. Und es wird mit jeder Rückmeldung aus dem Vertrieb besser.

Content-Personalisierung mit KI-gestützter Marketing-Automation: Relevanz in großem Maßstab

Personalisierung war lange ein Versprechen, das an Ressourcen scheiterte. Für 50 Key Accounts individuelle Messaging-Konzepte zu entwickeln, war schlicht nicht skalierbar.

Ermöglicht wird das durch KI-gestützte Marketing-Automation: Statt 50 individuelle E-Mails zu schreiben, definieren Sie Messaging-Module für verschiedene Branchen, Rollen und Kaufphasen – und das System kombiniert diese Module dynamisch auf Basis des Nutzerprofils.

Das betrifft nicht nur E-Mail. Website-Inhalte können sich je nach Besucherprofil anpassen (ein CISO sieht andere Inhalte als ein IT-Leiter). Ads können dynamisch auf Basis von CRM-Segmenten ausgespielt werden. Und Vertriebsmitarbeitende erhalten automatisierte Empfehlungen, welchen Content sie ihren Kontakten schicken sollten.

Wichtiger Hinweis: KI-Personalisierung ist nur so gut wie die Datenbasis. Wer fragmentierte CRM-Daten, unklare Persona-Definitionen und inkonsistente Content-Tags hat, wird vom System frustriert sein – nicht begeistert. Datenqualität ist keine IT-Aufgabe. Sie ist eine Marketing-Aufgabe.

CRM-Übergabe durch KI-gestützte Marketing-Automation: Der Moment, der über Pipeline entscheidet

Der Übergang von Marketing zu Sales ist in vielen IT-Unternehmen der am stärksten unterschätzte Hebel. Hier gehen Deals verloren – nicht weil der Lead schlecht war, sondern weil die Übergabe zu spät, zu unvollständig oder zu generisch war.

Präzise gesteuert wird dieser Moment durch KI-gestützte Marketing-Automation: Der Vertrieb wird genau dann benachrichtigt, wenn ein Lead bereit ist – nicht drei Tage später. Und er bekommt automatisch alle relevanten Informationen mitgeliefert: welche Seiten besucht wurden, welche Inhalte heruntergeladen wurden, welche Produkte im Fokus standen.

Der entscheidende Unterschied: Statt „Hier ist ein Lead, viel Erfolg“ bekommt der Vertrieb: „Dieser Lead hat sich in den letzten 14 Tagen intensiv mit Ihrer Pricing-Seite und dem Integrations-Guide für SAP-Umgebungen beschäftigt – und kommt aus einer Branche, in der Sie in den letzten 12 Monaten drei ähnliche Deals abgeschlossen haben.“

Das ist kein CRM-Upgrade. Das ist eine andere Gesprächsvorbereitung.

Performance-Monitoring: Was KI-gestützte Marketing-Automation sichtbar macht

Marketing-Automation erzeugt Daten. Viel Daten. Die Herausforderung ist nicht, diese Daten zu sammeln – sondern sie so aufzubereiten, dass sie zu besseren Entscheidungen führen.

Genau hier liegt ein weiterer Hebel von KI-gestützter Marketing-Automation: Analytics-Systeme erkennen Muster, die manuellen Auswertungen verborgen bleiben. Welche Nurturing-Strecke hat bei Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden eine 40 % höhere Conversion Rate? Welcher Inhalt führt zu schnelleren Sales-Cycle-Phasen? Welche Kombination aus Kanal und Botschaft erzeugt die höchste MQL-to-SQL-Konversionsrate?

Diese Erkenntnisse fließen automatisch in Empfehlungen zurück – und ermöglichen kontinuierliche Optimierung ohne wöchentliche Analyse-Sprints.

summ-it - Marketingstrategie und B2B-Marketing für IT- und Software-Unternehmen

Die häufigsten Fehler bei der Einführung von KI-gestützter Marketing-Automation

Fehler 1: Automatisierung ohne Strategie

Die größte Fehlinvestition bei KI-gestützter Marketing-Automation ist die Implementierung eines Systems, bevor klar ist, welches Problem es lösen soll. Automatisierung ohne Strategie produziert effizienter das Falsche.

Der richtige Ausgangspunkt ist immer: Wo in unserem Funnel verlieren wir gerade Deals oder Tempo? Erst dann folgt die Frage nach dem passenden System.

Fehler 2: Fragmentierte Datenbasis

KI-Modelle lernen aus Daten. Wer ein CRM hat, das zu 40 % befüllt ist, Personas, die auf Annahmen statt auf Marktforschung basieren, und Content-Assets, die nicht konsistent getaggt sind, wird von keinem KI-System profitieren.

Bevor der erste Workflow aufgesetzt wird, lohnt sich ein ehrlicher Daten-Audit.

Fehler 3: Marketing und Sales in Silos

Den vollen Wert entfaltet KI-gestützte Marketing-Automation nur, wenn Marketing und Sales sich auf gemeinsame Definitionen einigen: Was ist ein MQL? Wann ist ein Lead Sales-ready? Was passiert mit Leads, die zurückkommen?

Ohne diese Abstimmung automatisiert man Ineffizienz – schneller.

Automatisierung ohne Strategie produziert effizienter das Falsche. Der richtige Ausgangspunkt ist immer: Wo in unserem Funnel verlieren wir gerade Deals oder Tempo?

Jochen Maier, Geschäftsführer summ-it

Jochen Maier, Geschäftsführer summ-it - Marketingstrategie und B2B-Marketing für IT- und Software-Unternehmen

EU AI Act und KI-gestützte Marketing-Automation: Was IT-Unternehmen jetzt beachten müssen

Mit dem EU AI Act gelten seit 2026 neue Anforderungen auch für Marketing-Technologien. Für B2B-Marketer relevant: Systeme, die automatisierte Entscheidungen über Personen treffen – zum Beispiel Predictive Lead Scoring, das Leads klassifiziert – können unter Transparenzpflichten fallen.

Das bedeutet konkret: Dokumentieren Sie, welche KI-Modelle welche Entscheidungen treffen. Halten Sie fest, welche Daten in das Scoring einfließen. Und stellen Sie sicher, dass Ihre Datenschutzerklärung den Einsatz dieser Systeme abbildet.

Das klingt nach Aufwand – ist aber auch eine Chance. Unternehmen, die hier sauber aufgestellt sind, schaffen Vertrauen bei Kunden und Partnern, die ähnliche Compliance-Anforderungen haben.

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Wie KI-gestützte Marketing-Automation die Pipeline in IT-Unternehmen verändert

Wer KI-gestützte Marketing-Automation konsequent implementiert, beobachtet in der Regel drei Entwicklungen:

Kürzere Sales-Cycles: Leads, die durch relevantere Inhalte geführt werden, entscheiden schneller. In komplexen IT-Projekten bedeutet das nicht, dass aus 12 Monaten 3 werden – aber aus 14 Monaten können 9 werden. Dieser Unterschied ist erheblich.

Höhere MQL-to-SQL-Konversion: Wenn Predictive Lead Scoring funktioniert, verändert sich die Qualität der Leads, die der Vertrieb bekommt. Das reduziert Reibung zwischen Marketing und Sales und erhöht die Abschlussrate.

Skalierung ohne lineares Headcount-Wachstum: Das entscheidende Versprechen von Marketing-Automation wird durch KI endlich einlösbar: Mit demselben Team mehr Pipeline generieren – nicht weil die Menschen mehr arbeiten, sondern weil intelligente Systeme Routineentscheidungen übernehmen.

Jochen Maier, Geschäftsführer summ-it - Marketingstrategie und B2B-Marketing für IT- und Software-Unternehmen
IT-Unternehmen, die Predictive Lead Scoring einsetzen, berichten typischerweise von einer 20–35 % höheren MQL-to-SQL-Konversionsrate.

Jochen Maier, Geschäftsführer summ-it

KI-gestützte Marketing-Automation mit summ-it umsetzen: Warum der Unterschied in der Expertise und Methode liegt

Viele IT-Unternehmen wissen, was KI-gestützte Marketing-Automation leisten kann. Die entscheidende Frage ist nicht das „Was“ – sondern das „Wie“: Wie priorisiert man die richtigen Einsatzfelder? Wie stellt man sicher, dass die Datenbasis trägt? Und wie verhindert man, dass ein teures Tool-Projekt verpufft, weil Strategie und Prozesse nicht mitgedacht wurden?

summ-it begleitet IT- und Softwareunternehmen genau bei diesen Fragen – mit dem kombinierten Blick auf Marketing-Strategie, technische Umsetzung und die spezifische Realität langer B2B-Sales-Cycles.

Das bedeutet für Sie konkret:

  • Kein Tool-First-Denken. Bevor ein System implementiert wird, klären wir gemeinsam, welche Automatisierungs-Workflows den größten Hebel auf Ihre Pipeline haben.
  • Daten-Audit vor Implementierung. Wir prüfen ehrlich, ob Ihre CRM-Daten, Personas und Content-Assets die Grundlage für KI-gestützte Marketing-Automation tragen – oder ob wir zuerst dort ansetzen müssen.
  • Umsetzung, die hält. summ-it begleitet nicht nur den Start, sondern sorgt dafür, dass die Systeme im Alltag funktionieren – und kontinuierlich besser werden.
  • Erfahrung aus dem IT-Umfeld. Als ehemaliger CMO eines internationalen Softwareunternehmens kennt Jochen Maier die Herausforderungen seiner Kunden aus eigener Erfahrung – kein Agenturblick von außen, sondern echtes Verständnis für komplexe Lösungen, anspruchsvolle Zielgruppen und interne Entscheidungsprozesse.

Wenn Sie wissen wollen, welche Automatisierungs-Workflows bei Ihnen konkret den größten Pipeline-Effekt haben – und wie Sie diese ohne Umwege einführen – dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für ein erstes Gespräch.

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KI-gestützte Marketing-Automation: Begriffe im Überblick

KI-gestützte Marketing-Automation
Der Einsatz von KI-Modellen innerhalb automatisierter Marketing-Workflows, um Verhalten zu analysieren, Inhalte dynamisch anzupassen und Entscheidungen in Echtzeit zu treffen – ohne manuelle Steuerung jedes einzelnen Schritts.
Klassische Marketing-Automation
Regelbasierte Automatisierung nach dem Wenn-dann-Prinzip: Wenn ein Lead eine Aktion ausführt, wird eine vordefinierte Sequenz ausgelöst – unabhängig vom individuellen Verhalten oder Kontext.
Predictive Lead Scoring
KI-gestütztes Verfahren, das historische CRM-Daten analysiert und neue Leads automatisch nach ihrer Abschlusswahrscheinlichkeit bewertet – damit der Vertrieb sich auf die Pipeline-ready Kontakte konzentriert.
Lead Nurturing
Systematische Begleitung von Interessenten durch den Buying-Cycle mit relevantem Content – bei KI-gestützter Automation verhaltensbasiert statt zeitgesteuert.
MQL (Marketing Qualified Lead)
Ein Lead, der auf Basis definierter Kriterien als marketingseitig qualifiziert gilt und bereit ist, an den Vertrieb übergeben zu werden.
SQL (Sales Qualified Lead)
Ein vom Vertrieb akzeptierter Lead, der als konkrete Verkaufschance eingestuft wurde – die MQL-to-SQL-Konversionsrate ist ein zentraler KPI für die Qualität des Nurturing-Prozesses.
CRM-Übergabe
Der Moment, an dem ein qualifizierter Lead inklusive aller relevanten Verhaltens- und Kontextdaten vom Marketing-System an den Vertrieb übergeben wird – bei KI-Automation signalgesteuert statt zeitgesteuert.
GEO (Generative Engine Optimization)
Optimierung von Inhalten für die Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten (ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews) – das Gegenstück zur klassischen Suchmaschinenoptimierung für die neue KI-getriebene Suche.

FAQ: KI-gestützte Marketing-Automation für IT- und Softwareunternehmen

Was ist der Unterschied zwischen klassischer Marketing-Automation und KI-gestützter Marketing-Automation?

Klassische Automation folgt festen Regeln: Wenn X passiert, dann Y. KI-gestützte Marketing-Automation lernt aus Daten und trifft adaptive Entscheidungen: Welcher Inhalt, welcher Kanal und welcher Zeitpunkt haben bei diesem spezifischen Lead die höchste Wirkungswahrscheinlichkeit? Das macht den Unterschied zwischen einem System, das Prozesse wiederholt, und einem System, das Prozesse verbessert.

Welche Plattformen eignen sich für KI-gestützte Marketing-Automation in IT-Unternehmen?

Die Plattformwahl hängt vom CRM-Stack, dem vorhandenen Content-System und den Integrationsanforderungen ab. HubSpot ist besonders für mittelständische IT-Unternehmen geeignet, die Marketing, Sales und Service in einem System führen wollen. Marketo und Salesforce Marketing Cloud bieten mehr Tiefe für komplexere Enterprise-Anforderungen. Entscheidend ist weniger die Plattform als die konsequente Befüllung mit sauberen Daten und klaren Prozessen.

Wie lange dauert die Implementierung von KI-gestützter Marketing-Automation?

Erste Workflows (z. B. einfache Lead-Nurturing-Strecken) lassen sich in vier bis acht Wochen produktiv stellen. Komplexere Systeme mit Predictive Lead Scoring und dynamischer Personalisierung benötigen drei bis sechs Monate bis zur vollen Wirkung – inklusive der Zeit für Datenaufbereitung und Team-Onboarding.

Kann Marketing-Automation den Vertrieb ersetzen?

Nein. KI-gestützte Marketing-Automation qualifiziert Leads und bereitet den Vertrieb optimal vor. Den Aufbau von Vertrauen in komplexen B2B-Kaufentscheidungen, das Führen von Proof-of-Concept-Gesprächen und das Navigieren interner Entscheidungsprozesse beim Kunden – das bleibt menschliche Aufgabe. Automation macht den Vertrieb effizienter, nicht überflüssig.

Was kostet KI-gestützte Marketing-Automation für mittelständische IT-Unternehmen?

Die Kosten setzen sich aus Plattform-Lizenz, Implementierung und laufender Optimierung zusammen. Je nach Komplexität liegt der jährliche Invest für mittelständische IT-Unternehmen zwischen 20.000 und 80.000 Euro. Der relevantere Maßstab ist der ROI: Wenn qualifizierte Leads zu Abschlüssen führen, amortisiert sich der Invest in der Regel innerhalb von 12 Monaten.

Wie hängt KI-gestützte Marketing-Automation mit GEO (Generative Engine Optimization) zusammen?

KI-gestützte Marketing-Automation und GEO sind zwei Seiten derselben Medaille. Automation skaliert die Beziehung zu bekannten Leads. GEO sorgt dafür, dass neue Entscheider überhaupt erst auf Ihr Unternehmen stoßen – indem Ihre Inhalte in KI-generierten Antworten (ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews) zitiert werden. Zusammen decken sie den gesamten Funnel ab: von der ersten Sichtbarkeit bis zum Sales-Handoff.

summ-it - Marketingstrategie und B2B-Marketing für IT- und Software-Unternehmen

Autor: Jochen Maier

Jochen Maier, Geschäftsführer summ-it - Marketingstrategie und B2B-Marketing für IT- und Software-Unternehmen

Jochen Maier, Geschäftsführer

Jochen Maier ist Gründer & Geschäftsführer von summ-it und einer der wenigen Agentur-Inhaber, der selbst jahrelang auf Kundenseite erfolgreich war. Als ehemaliger CMO eines internationalen Softwareunternehmens weiß er aus eigener Erfahrung, wie frustrierend es sein kann, wenn Agenturen große Versprechen machen, aber nicht liefern. Mit seinem ausgeprägten Informatik-Hintergrund versteht er die fachlichen und technischen Herausforderungen seiner Kunden aus dem IT- und Software-Umfeld.

Sein Motto: „Wir können nicht alles, aber was wir machen, machen wir richtig gut.“ Diese Klarheit ist ihm wichtiger als jeder Marketing-Sprech – denn am Ende zählt nur, was wirklich funktioniert.

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