In diesem Artikel befassen wir uns ausführlich mit der Erstellung von Conversion optimierten Landing Pages und erläutern, wie wichtig dieser Prozess für den Unternehmenserfolg ist.
Was sind Landing Pages?
Conversion optimierte Landing Pages sind speziell entwickelte Webseiten, die darauf abzielen, die Aufmerksamkeit und das Interesse der Besucher zu erfassen und sie zu einer bestimmten Handlung zu bewegen, sei es ein Kauf, eine Anmeldung oder das Ausfüllen eines Kontaktformulars.
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Anders als normale Website-Seiten, die oft eine breite Palette von Informationen bieten, sind Conversion optimierte Landing Pages auf ein einzelnes Ziel ausgerichtet.
Der Unterschied zwischen „normalen“ Seiten und Landing Pages
Der Hauptunterschied zwischen normalen Seiten und Landing Pages liegt in ihrem Fokus und ihrer Zielsetzung. Normale Seiten haben oft eine Vielzahl von Links, Menüs und Informationen, um die Benutzer über das gesamte Angebot oder die Dienstleistungen eines Unternehmens zu informieren. Landing Pages hingegen sind auf ein spezifisches Angebot oder Produkt ausgerichtet und enthalten in der Regel nur begrenzte Ablenkungen in Form von Navigationselementen oder Links.
Warum müssen Landing Pages zu den vorgelagerten Ad passen?
Die Kohärenz zwischen einer Werbeanzeige und der Landing Page, auf die sie verweist, ist entscheidend für den Erfolg einer Kampagne. Wenn ein Nutzer auf eine Anzeige klickt und auf einer Landing Page landet, die nicht das verspricht, was die Anzeige suggeriert hat, wird dies zu Frustration führen und die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erheblich verringern. Daher ist es wichtig, sicherzustellen, dass die Landing Page den Versprechen der Anzeige entspricht.
Conversion optimierte Landing Pages erstellen
Die Erstellung von Conversion-optimierten Landing Pages erfordert eine sorgfältige Planung und Umsetzung. Hier sind einige bewährte Praktiken:
1.Klare Botschaft und Call-to-Action (CTA)
Die Landing Page sollte eine klare und überzeugende Botschaft über das beworbene Produkt oder die Dienstleistung vermitteln. Der CTA sollte deutlich sichtbar und ansprechend gestaltet sein.
2.Ablenkungen vermeiden
Entfernen Sie unnötige Navigationselemente, Links oder andere Ablenkungen, die den Fokus der Besucher von der Hauptaktion ablenken könnten.
3.Überzeugende Inhalte
Verwenden Sie überzeugende Texte, Bilder und Videos, um die Vorteile des Angebots hervorzuheben und das Interesse der Besucher zu wecken.
4.Formulare optimieren
Wenn Formulare vorhanden sind, sollten sie einfach auszufüllen sein und nur die notwendigen Informationen abfragen. Lange Formulare schrecken oft ab.
5.Optimierung für Mobilgeräte
Stellen Sie sicher, dass Ihre Landing Page auf mobilen Geräten gut funktioniert, da immer mehr Nutzer Mobilgeräte für die Internetnutzung verwenden.
6.A/B-Tests
Führen Sie A/B-Tests durch, um verschiedene Elemente Ihrer Landing Page zu optimieren und die Conversion-Rate zu steigern.
Die wichtigsten Elemente einer Conversion-optimierten Landing Page
Wirkung und Umsetzung im Überblick
- Headline
- Funktion: Kommuniziert den Kernnutzen sofort und entscheidet, ob der Besucher weiterliest
- Conversion-Effekt: Sehr hoch: 80 % der Besucher lesen nur die Überschrift (Nielsen Norman Group)
- Häufiger Fehler: Produktfeature statt Kundennutzen formulieren ("Unsere Software kann..." statt "Sie sparen...")
- Best Practice für IT- und B2B-Unternehmen: Nutzen aus Kundenperspektive in max. 8 Wörtern, passend zur vorgelagerten Anzeige
- Subheadline
- Funktion: Ergänzt die Headline mit einem konkreten Versprechen oder einer Erklärung
- Conversion-Effekt: Mittel bis hoch
- Häufiger Fehler: Zu technisch oder zu allgemein ("Innovative Lösung für Unternehmen")
- Best Practice für IT- und B2B-Unternehmen: Spezifisch und zielgruppenrelevant: Branche, Unternehmensgröße oder konkretes Problem nennen
- Call-to-Action (CTA)
- Funktion: Löst die gewünschte Handlung aus
- Conversion-Effekt: Sehr hoch: personalisierte CTAs konvertieren bis zu 202 % besser als generische (HubSpot)
- Häufiger Fehler: "Absenden" oder "Hier klicken" statt handlungsorientierter Formulierung
- Best Practice für IT- und B2B-Unternehmen: Aktiv und nutzenorientiert: "Demo vereinbaren", "Whitepaper herunterladen", "Jetzt kostenlos testen"
- Formular
- Funktion: Erfasst Kontaktdaten des Interessenten
- Conversion-Effekt: Hoch, aber negativ bei zu vielen Feldern: jedes zusätzliche Feld reduziert die Conversion-Rate um ca. 11 % (Quicksprout)
- Häufiger Fehler: Zu viele Pflichtfelder, die Besucher abschrecken
- Best Practice für IT- und B2B-Unternehmen: Im B2B genügen für erste Kontaktaufnahme: Name, E-Mail, ggf. Unternehmen; weitere Qualifizierung im Folgeprozess
- Vertrauenselemente (Social Proof)
- Funktion: Baut Vertrauen auf und reduziert Kaufhemmung
- Conversion-Effekt: Hoch: Landing-Pages mit Kundenbewertungen konvertieren bis zu 34 % besser (Spiegel Research Center)
- Häufiger Fehler: Fehlen vollständig oder sind zu allgemein ("Top-Unternehmen vertrauen uns")
- Best Practice für IT- und B2B-Unternehmen: Konkrete Kundenzitate, Logos bekannter Referenzkunden, Auszeichnungen oder Zertifizierungen
- Bild oder Video
- Funktion: Visualisiert den Nutzen und erhöht die emotionale Relevanz
- Conversion-Effekt: Mittel bis hoch: Videos auf Landing-Pages können die Conversion-Rate um bis zu 80 % steigern (Unbounce)
- Häufiger Fehler: Stockfotos ohne Bezug zum Angebot oder zu große Dateien, die die Ladezeit erhöhen
- Best Practice für IT- und B2B-Unternehmen: Produktscreenshots, Erklärvideos (max. 90 Sekunden) oder Testimonial-Videos echter Kunden
- Abwesenheit von Navigation
- Funktion: Verhindert, dass Besucher die Seite verlassen, bevor sie konvertieren
- Conversion-Effekt: Hoch: Landing-Pages ohne Navigation konvertieren bis zu 100 % besser als Seiten mit vollständiger Navigation (HubSpot)
- Häufiger Fehler: Komplettes Header-Menü auf der Landing-Page belassen
- Best Practice für IT- und B2B-Unternehmen: Nur Logo ohne Verlinkung, kein Footer-Menü, keine externen Links außer dem CTA
- Mobile Optimierung
- Funktion: Stellt sicher, dass die Seite auf Smartphones und Tablets einwandfrei funktioniert
- Conversion-Effekt: Sehr hoch: über 50 % des B2B-Recherche-Traffics kommt von mobilen Geräten
- Häufiger Fehler: Desktop-Design unverändert auf Mobilgeräten, unlesbarer Text, zu kleine CTAs
- Best Practice für IT- und B2B-Unternehmen: Responsive Design, CTA-Button groß genug für Daumen-Bedienung, Formularfelder mobiloptimiert
- Seitenladezeit
- Funktion: Beeinflusst direkt, wie viele Besucher die Seite überhaupt sehen
- Conversion-Effekt: Sehr hoch: jede Sekunde längere Ladezeit reduziert die Conversion-Rate um ca. 7 % (Akamai)
- Häufiger Fehler: Unkomprimierte Bilder, externe Skripte, überladene Designs
- Best Practice für IT- und B2B-Unternehmen: Ladezeit unter 3 Sekunden anstreben; Google PageSpeed Insights als kostenloses Messinstrument nutzen
- Message Match zur Anzeige
- Funktion: Sichert Kohärenz zwischen Anzeige und Landing-Page und verhindert Absprünge
- Conversion-Effekt: Sehr hoch: fehlendes Message Match ist einer der häufigsten Gründe für hohe Absprungraten
- Häufiger Fehler: Landing-Page zeigt allgemeines Angebot, obwohl Anzeige ein spezifisches Produkt beworben hat
- Best Practice für IT- und B2B-Unternehmen: Headline, Bild und CTA der Landing-Page spiegeln exakt das Versprechen der vorgelagerten Anzeige wider
Die Rolle von Landing Page Plattformen wie leadXpress
Landing Page Plattformen wie leadXpress bieten eine effiziente Möglichkeit, Conversion-optimierte Landing Pages zu erstellen. Mit vorgefertigten Templates und einem integrierten Page Builder können auch Nutzer ohne Programmier- oder Designkenntnisse professionelle Landing Pages erstellen.
Mit leadXpress erstellen Sie Conversion optimierte Landing Pages in kürzester Zeit.
Jochen Maier, Geschäftsführer summ-it
Warum sind Conversion optimierte Landing Pages wichtig?
Conversion optimierte Landing Pages sind von entscheidender Bedeutung, da sie den entscheidenden Unterschied zwischen einem erfolgreichen und einem erfolglosen Online-Marketing darstellen. Sie maximieren die Rendite aus Werbebudgets, indem sie sicherstellen, dass diejenigen, die auf Ihre Anzeigen klicken, tatsächlich zu zahlenden Kunden oder Leads werden.
Unternehmen, die für jede Werbekampagne eine dedizierte Landing-Page einsetzen, erzielen im Schnitt 55 % mehr Leads als solche, die Traffic auf ihre allgemeine Website leiten (HubSpot Research, Analyse von über 7.000 Unternehmenswebseiten). Der Grund liegt in der Fokussierung: Eine normale Website bietet Besuchern Dutzende von Navigationsmöglichkeiten und konkurriert um deren Aufmerksamkeit, während eine Conversion-optimierte Landing-Page genau eine Handlung ermöglicht und alle Seitenelemente auf dieses eine Ziel ausrichtet. Im B2B-Bereich, wo ein einzelner qualifizierter Lead einen Auftragswert von mehreren tausend bis hunderttausend Euro repräsentieren kann, ist die Optimierung der Landing-Page damit eine der rentabelsten Einzelmaßnahmen im gesamten digitalen Marketing.
Conversion optimierte Landing Pages erstellen
Jochen Maier ist ein Experte auf dem Gebiet der Conversion-Optimierung und hat jahrelange Erfahrung in der Erstellung von effektiven Landing Pages. Seine Expertise hilft Unternehmen, nicht nur ansprechende Landing Pages zu erstellen, sondern auch sicherzustellen, dass sie DSGVO-konform getrackt und optimiert werden, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
Conversion optimierte Landing Pages erstellen – Fazit und Ausblick
Insgesamt sind Conversion optimierte Landing Pages ein wesentlicher Bestandteil jeder erfolgreichen Online-Marketing-Strategie. Mit den richtigen Strategien und Werkzeugen können Unternehmen sicherstellen, dass sie das volle Potenzial ihrer Werbekampagnen ausschöpfen und ihre Conversion-Raten maximieren.
Autor: Jochen Maier
Jochen Maier, Geschäftsführer
Jochen Maier ist Gründer & Geschäftsführer von summ-it und einer der wenigen Agentur-Inhaber, der selbst jahrelang auf Kundenseite erfolgreich war. Als ehemaliger CMO eines internationalen Softwareunternehmens weiß er aus eigener Erfahrung, wie frustrierend es sein kann, wenn Agenturen große Versprechen machen, aber nicht liefern. Mit seinem ausgeprägten Informatik-Hintergrund versteht er die fachlichen und technischen Herausforderungen seiner Kunden aus dem IT- und Software-Umfeld.
Sein Motto: „Wir können nicht alles, aber was wir machen, machen wir richtig gut.“ Diese Klarheit ist ihm wichtiger als jeder Marketing-Sprech – denn am Ende zählt nur, was wirklich funktioniert.
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